Iterationen

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Dienstag, 31. Oktober 2006

Nach einer Woche Abstinenz...

...sitze ich also wieder vorm Rechner.
Hach und das war so schön in NF.
Aber ich wollte ja noch erzählen - vom P.
erstmal das Bild:
Das P
Ja, werden jetzt viele sagen "is ja ne ganz miserable Qualität, das Bild".
"nee" sach ich denn "das is so!"
Das P ist übrigens Ende 30 ;-) Kein Spruch!
Na gut, für sein Aussehen kann ja niemand was. Aber ich bin ja auch nicht hier, um nett zu sein. Und ich hatte die Fresse ein halbes Jahr gegenüber sitzen.
Das P meint alles besser zu wissen, härter zu arbeiten und hat sowiesoso den besseren Überblick über alles - warum ist so jemand dann nicht Chef?
Als das P in unsere Abteilung wechselte wurde erst mal gemault: "da wo ich vorher war wurde viel mehr gearbeitet, da mussten wir auch jeden Samstag kommen, usw."
Ja prima, warum biste dann hier?
Dauerte auch nur wenige Tage - dann wurde die neue Arbeitsweise ganz schnell adaptiert: pünktlich nach der Frühstückspause wurde erstmal gegenüber bei den anderen Damen geratscht (so heißt das in Bayan). Minimum 'ne halbe Stunde. Und nachmittags wieder.

So schnell kan man sich anpassen...

Wenn ich wieder Lust habe geht's weiter...

Donnerstag, 19. Oktober 2006

ja doch

es ist lange her.
Bestimmt 15 Jahre.
Der Typ neben mir aufm Sofa ließ einen Satz von sich, den ich nie vergessen werde.
OK, der Typ war voll - randvoll.
Ich weiß auch womit (zumindest zum Teil), aber wenn ich das hier aufzähle, kommen bestimmt die Suchroboter des BKA auf meine Spur...
Der Satz war:

"Wer bin ich, und wenn ja - wie viele?!"

Es gibt so viele Leute, die so dermaßen viel Scheiß reden, dass ich schon oft gedacht habe "der Satz stimmt"!

Ich merke aber gerade, dass ich gerade zu aufgebracht bin, um jetzt wirklich darüber zu schreiben.
Aber ich werde es machen - über meine "Kollegin" DAS P (wobei ich mir mit der Endung "-in" nicht wirklich sicher bin und auch nicht sein möchte!


Heute weiß ich übrigens die Antwort:
IDGAF

TBx (danke Begu)

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Dienstag, 17. Oktober 2006

Walken tötet!

ACHTUNG: dieser Text ist nicht von mir, sondern von Achim Achilles (Spiegel-online)
(Erklärung unten) Aber er ist super!

Die Wahrheit übers Walken

Endlich ist es raus: Walken bringt nix! Läufergott Achim predigt dies schon seit Jahren, eine Studie bestätigt ihn nun. Aufmerksame Mitbürger haben längst bemerkt, dass es sich bei der Schleichbewegung um eine Plage handelt. Der Widerstand wächst.

Um jede Randgruppe wird sich in diesem Land gekümmert: Es gibt Frauenhäuser, integriertes Wohnen für jeden sozial Dysfunktionalen und einfühlsame Therapien für Internet-Süchtige. Heere von Psychologen und verständnisvollen Ehepartnern kümmern sich sogar um manische, schizophrene oder paranoide Läufer, von denen es Millionen in diesem Land gibt.

Wer aber sorgt für eine Gruppe von Mitmenschen, die hilflos durch kommunale Grünflächen schlurfen, peinlich aussehen und dem Irrglauben anhängen, ihr bizarres Zeitlupen-Geschleiche nütze irgendwem irgendetwas außer der Skistock-Industrie, die eine absurde Fortbewegungsart erfand, um auch in den Sommermonaten ihre Umsätze zu sichern? Es wird höchste Zeit für eine Ruckrede unseres Bundespräsidenten. Thema: Schützt die Walker, vor allem vor sich selbst. Andernfalls drohen soziale Verwerfungen, deren Folgen Rentenkrise und Rechtschreibreform bei weitem übertreffen.

Fakt ist: Walking nützt nichts, es ist gesellschaftlich diskreditiert, ruiniert Karrieren und kann sogar zum Tode führen. Und das ist bewiesen. An der Universität von Alberta, Kanada wurden unlängst die gesundheitlichen Effekte bei einem Walker-Rudel mit denen einer Gruppe eher zurückhaltender Fitness-Sportler verglichen. Beide absolvierten über sechs Monate regelmäßig ein mörderisches 10.000-Schritte-Programm.

Das niederschmetternde Ergebnis: Es reicht nicht, sich nur wie Hackfleisch in eine bunte Stretch-Pelle aus Polyamid zu zwängen und krakelend Stöckchen durch den Wald zu ziehen. Manchmal muss auch der Walker-Puls über den eines Hirntoten gepeitscht werden. Zu viel Sanftheitsterror tötet. Denn dann bleiben alle wichtigen Werte - Blutdruck oder maximale Sauerstoffaufnahme - stabil auf dem Level von Reiner Calmund. Es gehe eben nicht darum, nur ein paar Schritte mit entschlossenem Blick gemacht zu haben, erklärt die sympathisch-kompetente Untersuchungsleiterin Vicki Harber, sondern vielmehr zähle, ob man dabei gelegentlich auch ein wenig geschnauft hat.

Zugleich wächst der Widerstand gegen die immer mehr um sich greifende Schleichbewegung. Engagierte Bürger finden sich allerorten zusammen, die der Walker-Plage nicht länger schweigend gegenüberstehen wollen. Offen bekennen sie sich zu den Werten des gepflegten Ausdauersports. T-Shirts mit Texten wie "Walker raus" oder "Gib Walkern keine Chance" sind immer häufiger zu sehen.

Eine Berliner Bürgerinitiative plant, das Gebiet um den Schlachtensee zur ersten walkerfreien Zone Deutschlands zu erklären. Schilder ("Haltet den Wald sauber und Walker fern") werden derzeit errichtet. Baumstämme über den Zugangswegen mit einer Mindesthöhe von zwölf Zentimetern haben sich als wirkungsvolle Walkersperren erwiesen. Platzwarte diverser Sportvereine erklärten sich bereit, herrenlose Problem-Walker im Rahmen eines Reanimierungsprogramms vorübergehend zur Rasenbelüftung per Stockstich aufzunehmen.

Die unmenschlichen Spätfolgen des Walkens haben erst vergangene Woche ein neues prominentes Opfer gefordert. ARD-Sportkoordinator Hagen Boßdorf, der seinem Sender Ansehen, Bares und Exklusivinformationen bis hin zur ehemaligen Staatssicherheit verschaffte, stolperte ausgerechnet über einen Walkingstock. Der Mann, dem es gelang, Jan Ullrichs Märchenstunde über Jahre ausschließlich fürs Erste zu gewinnen, musste sein segensreiches Wirken abrupt beenden. Bei der Berichterstattung über einen Walking-Event wurden Redaktionelles und Reklame für Mager-Margarine vermischt. Wer an Walken glaubt, der glaubt auch ans Fettsparen durch Diät-Schmiere. So hat das unselige Walken die steile Karriere eines unbescholtenen Spitzenjournalisten ruiniert.

Es ist Zeit, die Wahrheit über die unfassbare Freizeitvergeudung Walken und seine Folgen ans Licht zu bringen. Der Bürger hat ein Recht darauf.
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Ich dachte ich werd nicht mehr! Achilles Verse könnte der beste SportBlog ever werden!
Vom Zwiebelfisch weiß ich, dass die Artikel nicht ewig im Netz bleiben. Sicherheitshalber hab ich deshalb hier hin kopiert:
Hier die Original-Url: http://www.spiegel.de/sport/achilles/0,1518,442557,00.html
Beachtet auch die T-Shirts: "Kein Herz für Walker!" und "Überhol doch, Angeber"!

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Montag, 16. Oktober 2006

Stereopur-Würfel

Ich oute mich jetzt mal als Fan vom Zwiebelfisch bzw. Bastian Sick.
Auch wenn ich selbst der Deutschen Sprache, gerade in geschriebener Form, nur teilweise mächtig bin, kann ich mich über seine Artikel doch köstlich amüsieren. Gerade dieser Artikel hat mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht. Bei dem Wort, dass ich als Überschrift für diesen Post verwendet habe, musste ich gar laut auflachen - Herrlich!

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Samstag, 14. Oktober 2006

5 Dinge (ich folge mal dem Herdentrieb)


5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:

  • einen Job in NF

  • einen alten fetten V8 und 'Happy-Hour' anner Tanke

  • genug Bartwuchs, um mir mal geile Mungo Jerry Kotletten wachsen zu lassen

  • alle Haare

  • mehr Trainingseifer, um mal irgendwann einen IRONMAN zu finischen



5 Dinge die ich habe, aber lieber nicht hätte:

  • naja, ich rauche halt

  • Geldmangel

  • zu viele Kilos und ein Scheiß-Bindegewebe

  • ich liebe Chips

  • Brille



5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:

  • jede Menge Haare auffer Brust

  • ein Aquarium

  • einen bayerischen Pass

  • einen Eintrag bei 'Religionszugehörigkeit' auf der Lohnsteuerkarte

  • Freunde, die mich nur wegen meinem Geld mögen



5 Dinge, die ich habe und aus keinem Grund der Welt missen möchte:

  • meine geliebte Frau

  • meine beiden Töchter

  • mein Heimwerkerkönnen

  • die Erinnerung an die guten und schlechten Zeiten in meinem Leben

  • Blick auf die Nordsee

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Freitag, 13. Oktober 2006

Freitag der 13.

Hähä - gruselgrusel

13.10.2006 - wenn man jede Einzelziffer zusammenzählt: ergibt das auch 13!
War das letzte mal am 13.01.2006 so (logisch) und davor am 13.01.1520 !!!
Na, wenn das mal kein besonderer Tag ist.
(hab ich natürlich nicht selbst herausgefunden)

Ich mag Freitage und 13te und deren Kombinationen. Und wenn es nur deswegen ist, dass sich ganz viele davor fürchten, und ich nicht.
Ich bin nicht abergläubisch. Ich laufe unter Leitern durch. Ich mag auch schwarze Katzen solange sie nicht in meinen Garten kacken. Ich werfe kein Geld in Brunnen. Statt auf Holz zu klopfen klopfe ich mir an die Stirn - ist garantiert genauso sicher. Hufeisen, die finde ich gut. Aber nur weil meine Große reitet und sie Hufeisen gut findet.

Da hab ich noch 'ne andere schöne Geschichte gelesen: wurde einer gefragt, warum er denn ein Hufeisen aufhänge, ob er denn abergläubisch sei.
Nee, sei er nicht, aber er habe gehört, dass ein Hufeisen auch Glück bringe, wenn man nicht dran glaubt!!!

Sehr schön.

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